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Lerntypen & Lernstrategien die Lerneffizienz steigern

Organisation beim Lernen

Eine gute Organisation ist für ein nachhaltiges Lernen sehr wichtig. Nicht einfach drauf loslernen und ein Informationschaos anrichten. Mit den richtigen Lernmethoden, wird effektiver gelernt und Lernerfolge stellen sich schneller ein. Lernstrategien beschreiben das Verhalten beim Lernen, wie das Lernen angegangen und organisiert wird. Egal ob ein Prüfungstermin das Lernziel ist oder im Selbststudium gelernt wird. Gerade im Selbststudium, wenn keine Prüfung das Ende des Lernens beschreibt, leisten Lernstrategien und ein Lernplan, hilfreiche Dienste.

Lernstrategien

Informationsaufnahme und -verarbeitung

  • • Den Lernstoff erfassen - Überblick verschaffen
  • • Unwichtige Informationen weglassen - nur das Wichtige bleibt zum Lernen
  • • Die Lesetechnik verbessern

Lernprozess und Lernkontrollen

  • Lernplan erstellen und einhalten - Pausen einplanen
  • • Reihenfolge der Informationen festlegen - Wichtiges zuerst lernen
  • • Gelerntes regelmäßig wiederholen
  • • Lernkontrollen einplanen - Lernfortschritte werden sichtbar

Lernumgebung und Lernzeiten

Lernplan

Lernstoff erfassen

Lernplan aufstellen
Bevor mit dem Lernen angefangen wird, muss sich ein Überblick über den Lernstoff verschafft werden. Dazu wird eine detaillierte Liste mit den zu lernenden Themenbereichen erstellt. Dies kann einige Zeit in Anspruch nehmen, lassen Sie sich Zeit für eine genaue Aufstellung. Diese Liste, wird nun in kleine Abschnitte geteilt und portionsweise gelernt. Die Lern-Portionen werden in den Lernplan eingetragen. Tipp Besonders hilfreich beim Sprachen lernen, sind Lern-Hierarchien "Ich muss erst das lernen, bevor ich mit diesem Thema anfangen kann". Wenn beispielsweise zunächst Vokabeln zum Text, für das Textverständnis, gelernt werden müssen. Meist wird mit einfacheren Grammatikregeln gestartet und danach mit immer detaillierteren Phänomenen gearbeitet. Dies ist auch beim Grundwortschatz der Fall, in dem die notwendigen Verständnisvokabeln vermittelt werden. Ein Aufbauwortschatz beeinhaltet Wörter, für ein tiefgehenderes Sprachverständnis. Die meisten Lernwerke und Lernsoftware, sind bereits in logische Lernstrukturen eingeteilt. Diese können nach Vorlage befolgt werden, oder Sie weichen vom Plan ab und erarbeiten sich, ein eigenes logisches Lern- und Aufgabensystem.

Unnützes Lernen vermeiden

Es gibt Informationen, die weniger wichtig bis unwichtig sind. Es stellt sich die Frage: Muss ich das wissen? Wird diese Art von Information zwingend benötigt oder kann diese einfach weggestrichen werden, um den Kopf und die Gedanken, den wirklich wichtigen Informationen zuzuwenden.

Lernstoff einteilen

Die Lernabschnitte müssen realistisch eingeteilt und individuell auf Ihre Zeiten abgestimmt sein. Nur dann kann der Lernplan erfolgreich eingehalten werden. Je nach verfügbarer Lernzeit, sollten Aufgaben mal mehr oder weniger umfangreich gesteckt sein. Der Umfang der Aufgaben soll nicht überfordern, aber auch nicht unterfordern. Die Lerntermine sollten diszipliniert eingehalten werden, so kann dem Lernziel nichts entgegenstehen.
In einen Lernplan gehört auch die Einplanung von Pausen. Pausen sind für ein effektives Lernen, unbedingt notwendig. Eine Unterbrechung von zehn Minuten wirkt belebend für den Geist und schafft Zeitfenster zum reflektieren. Es können auch in einer Lern-Portion, zwei Themengebiete eingeplant werden. Mit der Lernstoff-Abwechslung, kommt Schwung in den Lernplan. Sichern Sie ebenfalls Platz, für regelmäßige Wiederholungen und Abfragestunden. So gelangen die Informationen langsam ins Langzeitgedächtnis. Dazu gehören auch Wiederholungen vom Lernstoff, der bereits beherrscht wird, um diesen nicht zu vernachlässigen.

Lernplan organisieren

Der Lernplan kann mit einem Karteikartensystem, wie auch handschriftlich oder elektronisch in tabellarischer Form erstellt werden. Beispiel Lernplan.

Lernplan abarbeiten

Der anstehende Lernstoff ist nun in für Sie logische Portionen eingeteilt. Je genauer der Lernplan im Vorfeld ausgearbeitet wurde, desto strukturierter und schneller können die Themen weggelernt werden. Die Aufgaben werden nun systematisch, Schritt für Schritt abgearbeitet. Während des Lernens, tauchen meist neue Fragen und Themen auf, dafür können neue Lernabschnitte angelegt werden. Bei kleinen Ungereimtheiten, bietet sich eine sofortige Erledigung an. Dabei handelt es sich um kleine Aufgaben, die in wenigen Minuten erledigt werden können. Diese sollten auch sofort erledigt und nicht nach hinten verschoben werden. Dabei kann es sich um eine Unklarheit zu einer grammatikalischen Regel oder einer Übersetzung eines Wortes handeln. Eine sofortige Bearbeitung, verhindert ein Lernfluss-störendes Nacharbeiten der Informationen. Der Kopf ist frei, für die wichtigen, nachfolgenden Informationen.
Erstellung Lernplan

Lernlücken vermeiden

Zwischen den Lernphasen, sollten keine großen Zeitlücken entstehen. Um dies zu vermeiden, sollte dies bei der Planung im Lernplan berücksichtigt werden. Es ist erwiesen, besser jeden Tag ein bisschen zu lernen, als einmal in zwei Wochen vier Stunden. Gelerntes verfestigt sich länger im Gedächtnis. Empfehlenswert sind Tagesaufgaben für den nächsten Tag. Am Ende jedes Lernens, werden bereits die Aufgaben für die nächste Lernsession nach Lernplan bereitgelegt. So kann problemlos in die nächsten Lernschritte hineingefunden werden.

Lernkontrollen

Der Lernerfolg muss kontrolliert werden. Nur wenn die neugelernten Informationen überprüft werden, können Lernerfolge festgestellt werden. Der Erfolg motiviert und zeigt das Durchhaltevermögen bei der Realisierung der eigenen Ziele. Empfehlenswert sind feste Kontrolltermine, die in den Lernplan eingetragen werden. Im Selbststudium müssen Lernerfolge selbst kontrolliert werden. Dazu können Online Sprachtests gemacht werden und Kurse vor Ort bieten oft Tests zur Überprüfung des Lernerfolgs an. In Zeiten von Multimediakursen fallen Lernkontrollen leichter, da nach Übungen meist eine Auswertung der Aufgaben zu finden ist. Lernstatistiken lassen sich einfach und schnell auswerten und der Lernverlauf bleibt stetig im Blick. Im Sprachwink Shop sind qualitative Sprachkurse zu finden, die Ihren Lernweg unterstützen. Auch bieten Grammatiklehrwerke oft Prüfungen für Lernkontrollen.

Vorteile vom Lernplan

Ein Lernplan strukturiert den gesamten Lernstoff, in eine sinnvolle Lernreihenfolge und gibt Sicherheit. Das Positive dabei ist, die ständige Einsicht über den bereits gelernten Lernstoff, den aktuellen Stand und den noch folgenden Themenbereichen. Es ist einfach zu erkennen, welche Lernfortschritte Sie gemacht haben und wann das nächste Thema abgeschlossen werden kann. Der Abschluss eines Themas, gibt kleine Erfolgserlebnisse und Belohnungen können gut eingeplant werden. Ein Lernplan verhindert, ein auf der Stelle treten und fördert das Vorankommen im Lernstoff. Sie kommen somit dem Lernziel, beispielsweise dem Sprachniveau B1, wesentlich schneller entgegen, als ohne Planung. Das Gehirn verarbeitet die gelernten Informationen, nach dem persönlich festgelegten Raster besser.

Konzentration

Wichtig ist, sich wirklich Zeit zu nehmen - eine Lernauszeit. Es sollte nicht nebenbei gelernt werden und Unruhestifter, wie TV und Handy, ausgeschaltet werden. Diese halten unnötig von der Lernarbeit ab. Die Lernzeit sollte ruhig und entspannt laufen und nicht stressig dazwischengeschoben werden.

Beispiel Lernplan

Ein Lernplan könnte folgendermaßen gegliedert werden. Zunächst den Lernstoff erfassen.

Beispiel Lernplan
Lernziel Aufgaben Nötige Lernmaterialien Zeitumfang

Danach werden die Lernziele in einem Zeitplan eingetragen, den Zeitumfang der einzelnen Lernetappen dabei berücksichtigen.

Beispiel Lernplan - Zeitplan
Zeit Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
08:00
09:00
10:00
11:00
12:00
13:00
14:00 ...

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Türkisch gehört zur Sprachfamilie der Turksprachen und wird von etwa 65 Millionen Menschen gesprochen. In Deutschland gibt es bereits 2 Millionen Sprecher und ist von großer Bedeutung. Tipp einfach zu Hause Türkisch lernen, mit diesen Multimedia Sprachkursen.

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