Wie lernt man eine Sprache?

Wie lernen Menschen Sprachen?

Muttersprache

Das Erlernen der Erstsprache umgibt uns ständig. Das Lernen und die Weiterentwicklung der eigenen Sprache ist etwas so Alltägliches, dass nicht darüber nachgedacht wird, warum eine Sprache eigentlich verstanden und gesprochen wird.

In der Kindheit wird die Sprache imitiert, die in nächster Umgebung gesprochen wird. Dies ist meist die Sprache, die von den Eltern, der Mutter gesprochen wird- die Muttersprache. In diesem natürlichen Prozess, wird sich die Erstsprache angeeignet. Durch die tiefe Verinnerlichung der Erstsprache und der ständigen Konfrontation mit dem Lautbild und der grammatischen Struktur, wird sie automatisch angewandt und entwickelt. Die Erstsprache wird nicht alleine von der Mutter beeinflusst, vielmehr wirkt die gesamte Lebensumgebung auf die Sprachentwicklung ein. So entwickeln sich Unterschiede zwischen Eltern und Kindern, im Dialekt oder Akzent.

Zweisprachige Erziehung

Einige Kinder haben das Privileg, von Geburt an zweisprachig aufzuwachsen. Grund dafür sind meist unterschiedliche Nationalitäten der Eltern, die zu dem Kind in ihrer jeweiligen Muttersprache sprechen. Dies hat den großen Vorteil, eines natürlichen Sprachlernprozesses, in dem Kinder meist beide Sprachen so gut annehmen, dass von zwei Erstsprachen die Rede ist. Im Verlauf des Lebens des Kindes, werden sich Präferenzen für eine Sprache zeigen. Die Unterschiede werden dann im Umfang des Wortschatzes sichtbar. Dabei entscheidend ist die Sprachumgebung des Kindes und welche Sprache sich dominant zeigt.

Fremdsprache

Kinder lernen Fremdsprachen wesentlich einfacher und schneller als Erwachsene. Ein Kind hat die Erstsprache noch nicht so tief in Grammatik und Wortschatz verinnerlicht, so fällt das Aneignen einer neuen Sprache einfacher. Auch der Wortlaut ist noch nicht zu sehr gefestigt, somit können Kinder oft akzentfrei eine Fremdsprache aussprechen.
Jugendlichen fällt es schon schwerer, sich an neue Aussprachen und Satzbetonungen zu gewöhnen. Kinder haben da weniger Schwierigkeiten, da sie die Sprache spielerisch, durch Imitation ihrer fremdsprachlichen Umgebung erschließen. Es existieren keine Hemmungen, die fremde Aussprache einfach auszuprobieren.

Zeitfaktor

Ein wichtiger Faktor beim Sprachen lernen ist die Zeit. Kinder haben demnach mehr Zeit sich mit einer Sprache auseinaderzusetzen und sie sich spielerisch anzueignen. Erwachsene haben einen strafferen Zeitplan und die Zeit für das Erlernen ist begrenzt. Es fehlt oft die alltägliche Übung im Sprechen.
Erwachsene haben Vorteile im Umgang mit Lehrbüchern, Computersprachkursen und in klassischen Lernumgebungen wie dem Unterricht. Sie können leichter Vergleiche zu der eigenen, meist voll entwickelten Muttersprache ziehen. Sie lernen somit strukturierter und sind aufnahmefähiger. Wenngleich die Aussprache schwerer fällt, werden grammatische Strukturen leichter erschlossen und verarbeitet.

Gehirnjogging

Für Erwachsene ist das Erlernen einer Fremdsprache mehr als nur reines Lernen. Es ist ein hervorragendes Training, um Gedächtnis und Verarbeitungsstrategien aufzufrischen und weiterhin fit zu halten. Neben dem Körper muss auch der Geist mit (Denk-)Sport trainiert und jung gehalten werden.

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